Unsere Ausflüge
Am 23.10.2011 traf sich eine Gruppe von 36 - Modelleisenbahner zu Ihrem Jahresausflug, der begann am frühen Morgen ( 7Uhr ) mit der Bahn von Rottweil nach Welzheim.![]() |
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| Das Stellwerk von Schorndorf | Einfahrt des Dampfzuges nach Welzheim | Ausfahrt aus dem Bhn Schorndorf |
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| Überfahrt | Empfang durch Cicerone | Bilck durch den Tannwald |
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| Unsere Gruppe | Gespanntes zuhören |
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Jahresausflug der
Rottweiler Eisenbahn- und Modellbaufreunde e.V.
Rottweil (wst)
–Vom Bahnhof
Rottweil aus starteten die
Rottweiler Eisenbahn- und Modellbaufreunde frühmorgens bei
noch trübem Wetter
ihren diesjährigen Jahresausflug mit dem Bus. Nachdem am
Stadtbahnhof in
Trossingen die Mitglieder der Eisenbahnfreunde Trossingen zugestiegen
waren und
der Bus dadurch fast bis auf den letzten Platz besetzt war, wurde die
Fahrt zum
Bodensee und in die österreichisch – schweizerische
Grenzregion
fortgesetzt.
Bei einer kleinen Pause am Kloster Birnau servierte der erste Vorstand der Eisenbahnfreunde Christin Eckel einen zwei Meter langen Hefezopf zum Frühstück. In der Ferne hinter dem Bodensee waren, bei langsam aufklarendem Himmel, schon die ersten schneebedeckten Berggipfel zu entdecken.
Nach dem Grenzübertritt nach Österreich fuhren die Eisenbahnfreunde in Bregenz mit der Kabinenseilbahn auf den inzwischen sonnenbeschienen Hausberg Pfänder. Von Berg aus bot sich den Rottweilern ein herrlicher Blick auf die Bergkette um den Säntis und den Bodensee mit der Insel Lindau.
Eine besondere Attraktion erlebten die Ausflügler in der Adlerwarte bei der Vorführung der freifliegenden Greifvögel. So flogen Adler, Geier, Eulen und andere gezähmte Wildvögel teilweise dicht über die Köpfe der Zuschauer um sich ihre Belohnung abzuholen.
Anschließend führte die Fahrt nach Lustnau zur früheren Rheinregulierungsbahn. Im ehemaligen Werkhof der Bahn sind heute ein Museum und die Ausstellung „Rhein-Schauen“ untergebracht. Dieses österreichisch-schweizerische Projekt gibt einen Einblick in 100 Jahre gelebte Geschichte hier im Mündungsgebiet des Rheins. Ein Ringlokschuppen mit Drehscheibe, zwei Dampflokomotiven mit Wagenmaterial und weitere technische Einrichtungen sind zu sehen. Modelle und Schautafeln zeigen eindrucksvoll den Kampf mit den Überschwemmungen ganzer Dörfer und die daraus entstandene Verlegung der Rheinmündung. Dieser Rheinregulierung verdankt auch die Lustnau beheimatete Bahn ihren Ursprung. Aus der ehemaligen Lorenbahn, die zum Abtransport des angeschwemmten Sands und Geröll diente, ist heute eine Museumsbahn geworden.
Mit dieser Museumsbahn, gezogen von einer Dampflok aus dem Jahre 1910, fuhren die Eisenbahnfreunde dann auf dem Damm, der den Rhein in den See führt, einige Kilometer hinein in den Bodensee, bis kurz vor die Mündung, wo sich Rhein und Bodensee vereinen.
Fast im Schritttempo bewegte sich dabei der Zug auf dem Damm, vorbei an einer Vogelinsel im See oder Baggern im Rhein, die das Flussbett vom angeschwemmten Abraum freihalten.
Nach einem einstündigen Aufenthalt „im See“ und dem Umsetzen der Lok, ging es zurück nach Lustnau.
Zum Abschluss des sonnigen Oktoberausflugs gab es im Gasthaus Blume in Hausen ob Verena am Fuß des Hohenkarpfen noch ein gemütliches Beisammensein.
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